WTEF-Veranstaltungen 2017

Es werden viele Veranstaltungen auf der ganzen Welt für den ersten WTEF (Welttag für das Ende der Fischerei) stattfinden: in Genf, Lausanne (Schweiz), Brüssel, Namur, Charleroi (Belgien), Paris, Valence, Lyon, Lille, Montpellier, St Malo, Rennes (Frankreich), Toronto, Montreal (Kanada), Stuttgart, Vogelsberg, Siegen, Hannover, Göttingen, Hamburg, Berlin (Deutschland), Lisabonn (Portugal), Tel Aviv, Haïfa (Israel), Melbourne (Australien), San Diego, Monterey Bay (USA) und weitere...
Mehr Informationen über die FB-Seite End-of-Fishing (Englisch)

Kontakt: info[at]end-of-fishing.org

Warum fordern wir das Ende der Fischerei?

Weil Fische und andere wirbellose Wassertiere nie als Individuen berücksichtigt werden.
Weil sie in keiner Weise geschützt sind.
Weil die Mehrheit aller gezüchteten, gefangenen und getöteten Tiere Wassertiere sind, die zur Ernährung der Menschen und ihrer Zuchttiere dienen.
Weil ihr Schicksal der Öffentlichkeit unbekannt ist und sie oft von den Tierschützern ignoriert werden.

Der Welttag für das Ende der Fischerei fordert die Abschaffung der Fischerei und der Züchtung von Fischen, Krustentieren und Kopffüßern.

Fischerei fordert Tausende Milliarden Opfer.

Tausende Milliarden Fische, Krustentiere und Kopffüßer werden jedes Jahr getötet.

Unzählige dieser Tiere ringen stundenlang an der Luft mit dem Tod, man lässt sie lebendig ausbluten oder zerstückelt sie, andere werden sterbend mit einer Gabel ins Meer zurückgeworfen. Wieder andere explodieren regelrecht aufgrund des Drucksturzes, wenn die Netze aus großen Tiefen aus dem Wasser gezogen werden. Die gefangenen Tiere der meisten Fischzuchten wiederum leben unter grausamen Bedingungen in schmutzigen, überfüllten Becken voller Parasiten.

Fische werden unsichtbar gemacht

Da Fische nicht in unserer terrestrischen Umwelt leben, weil sie nicht Säugetiere sind wie wir, weil sie ihre Emotionen nicht durch Mienenspiele oder hörbare Laute ausdrücken, sind diese Tiere in besonderem Maße Opfer von Speziesismus. Da Fische uns nicht ähnlich sehen, identifizieren wir uns nicht mit ihnen und können ihr Leiden nicht nachempfinden. Wir unterschätzen ihre Fähigkeit zu leiden oder sich an etwas zu erfreuen ebenso wie ihre kognitiven und sozialen Kapazitäten. Wir interessieren uns weder für sie noch für die Methoden, mit denen sie gefangen oder gezüchtet werden, bevor ihre toten Körper auf den Fischständen landen oder zu Fertigprodukten verarbeitet werden.

Gerade aufgrund ihrer Unsichtbarkeit ist ein spezieller Tag notwendig, um die Abschaffung dieser Ausbeutung zu fordern.

Fischen ist nicht nötig

Wir müssen nicht Fisch oder andere Tiere essen, um gesund zu leben. Wir können uns gesund ernähren, ohne uns an diesem Massaker zu beteiligen. Es ist möglich, neue Einkommensquellen für die Menschen zu finden, die vom Fischfang leben. Außerdem können Anreize angeboten und wirtschaftliche Anpassungen vorgenommen werden.

Eine gerechte Forderung

Alle Gesellschaften sind sich einig, dass Tiere nicht unnötig leiden oder sterben müssen. Angesichts des unermesslichen Unrechts, das Fischen und wirbellosen Wassertieren angetan wird und der riesigen Anzahl der betroffenen Individuen müssen wir ihrer Ausbeutung ein Ende setzen. Wir können diese Sklaverei und den Mord für unseren Konsum nicht rechtfertigen.

Die Forderung, Fischerei und Fischzucht abzuschaffen, ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wie allen fühlenden Wesen sollen Fischen und wirbellosen Tieren Grundrechte zuerkannt werden: das Recht, nicht der Freiheit beraubt zu sein, nicht gefoltert und nicht getötet zu werden.